News aus dem Immobilienleben

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Heizkostenabrechnung - Verbrauchstransparenz motiviert zum Energiesparen

Die Besteuerung von Kohlendioxid-Emissionen ist das Herzstück des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung und soll dazu beitragen, Emissionen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Für Mieter entstehen dadurch Zusatzkosten beim Heizen. Durch eine effizientere Energienutzung lässt sich der Heizenergieverbrauch jedoch absenken. Dafür ist aber eine erhöhte Verbrauchstransparenz erforderlich, wie sie die neue Energieeffizienzrichtlinie der EU fordert. So soll das Ablesen der Verbrauchsdaten künftig digitalisiert, die Abrechnungen transparenter und die Verbrauchsinformationen an den Nutzer häufiger erfolgen. Je kurzfristiger und häufiger der Nutzer informiert wird, desto stärker wird das Bewusstsein für die Heizkosten und CO2-Emissionen. Der Nutzer kann seinen Verbrauch optimieren und die Heizkosten im Blick behalten, z.B. über ein Webportal oder eine App auf dem Smartphone. Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung der Ablesung ist, dass die Daten per Funk verschlüsselt an den Messdienstleister übermittelt werden, sodass der Ablesetermin vor Ort entfällt. Daher sollte die Funkauslesung künftig Standard sein, um das volle Potenzial der Digitalisierung zu nutzen und die monatliche Verbrauchsinformation so nutzerfreundlich, nachhaltig und wirtschaftlich wie möglich zu machen. Ab 1. Januar 2022 ist die Pflicht zur monatlichen Verbrauchsinformation vorgesehen, wenn fernauslesbare Geräte verbaut sind. Quelle: IVV 29.01.2021

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